Urlaubsbewässerung Balkon

Urlaubsbewässerung auf dem Wilden Meter

Am einfachsten wäre für mich eine Gießpartnerschaft, am allereinfachsten eine Gießpartnerschaft mit Nachbarn. Aber keiner will oder man behauptet, man hätte schon eine. So habe  ich mich notgedrungen entschlossen, eine Gießpartnerschaft mit Gardena einzugehen.

Gardena ist eine automatische Urlaubsbewässerungsanlage aus der Gartenabteilung eines Baumarkts. Die dritte Gießpartnerin im Team ist eine 300-Liter-Wassertonne aus einem anderen Baumarkt. Sie dient als zusätzlicher Stellplatz für sechs bis acht Töpfe. Und dadurch hat sie bei mir volle Sympathien, obwohl das Monstrum aus grünem Plastik natürlich keine ästhetische Bereicherung im Balkongarten ist. Eigentlich hatte sie einen gewölbten Deckel aus Plastik, aber mein handwerklich versierter Schwiegervater hat einen maßgeschneiderten Holzdeckel gebaut und so bei mir dicke Pluspunkte gesammelt. Als Gegenleistung liefere ich „Oberpfälzer Wurstpakete“ vom Hausmetzger meiner Mutter – „ein Meister seines Fachs“, wie mein Schwiegervater urteilt.

Grüne Wassertonne aus Plastik mit einem Fassungsvermögen von 300 Litern
Grüne Wassertonne aus Plastik mit einem Fassungsvermögen von 300 Litern: hier noch mit dem provisorischem Vorgänger-Holzdeckel.

Unsere Bewässerungsanlage ist keine Hightech-Anlage. Sie misst keine Bodenfeuchtigkeit und hat auch nur einen Typ Düse, überall tritt gleich viel Wasser aus. Wir regulieren die Wassermenge durch die Anzahl der Düsen pro Pflanzgefäß und durch die Frequenz und Dauer der Bewässerung, zum Beispiel gibt es die Wahl zwischen „einmal am Tag drei Minuten“ oder „sechsmal am Tag sechs Minuten“.

Da Wettevorhersagen maximal bis zu drei Tagen gültig sind, hat man bei einer längeren Abwesenheit immer das Risiko, dass man mit der Einstellung komplett falsch liegt. Die Verluste halten sich jedoch im Rahmen und wir waren auch schon zwei Wochen verreist, ohne dass die Pflanzen Schaden genommen hätten.

Gardena-Urlaubsbewässerungsanlage
Gardena-Urlaubsbewässerungsanlage auf dem Wilden Meter: Tropfsystem

Die Pflege ist auch simpel. Einmal im Jahr, im Winter, reinigen wir die Bewässerungsanlage und entkalken die Tropfer mit Essigwasser. Während des Betriebs im Sommer kann man mit einem kleinen gelben Plastikstocher, der mitgeliefert wird, in die Düsen stochern und den Tropfer wieder aktivieren, wenn die Düse mal mit Blumenerde verstopft ist. Im Winter wird die Anlage abgebaut, im Frühjahr wieder neu angebracht.

Umgedrehte Flaschen

In die Pflanzgefäße, die mit der Tröpfchenbewässerung nicht erreicht werden, habe ich anfangs die von Susanne beschriebenen Plastikflaschen (siehe Beitrag Richtig gießen) und auch Glasflaschen gesteckt. Das Problem an den Flaschen, egal ob sie aus Plastik oder Glas sind, ist die Befestigung. Sie fallen durch ihr Eigengewicht leicht um. Ich habe dann rund um die Flaschen Bambustöckchen gesteckt, damit sie aufrecht stehen bleiben und nicht umkippen. Alles das finde ich auch etwas umständlich und nicht zuverlässig, sollte in meiner Abwesenheit ein Gewitter mit starkem Wind kommen.

Umgedrehte Flasche als Wasserspeicher: eine wackelige Angelegenheit

 

Aufsätze für umgedrehte Flaschen

Für die Plastikflaschen gibt es Tonkegel mit einem Gewindeaufsatz, in die man die Flaschen hineinschrauben kann. Sie heißen Flaschenadapter. Die habe ich noch nicht ausprobiert. Aber „pflanzwas“ schreibt unten im Kommentar: „Die Kegel funktionieren sehr gut mit den umgedrehten Wasserflaschen!“

Balkongärtnerin Anja Loos hat einen Plastikaufsatz für Flaschen erworben, mit dem sie nicht zufrieden war. Für die Leserinnen und Leser dieses Blogs ist sie heute extra in den Keller gegangen, um das ausgemusterte „Ding“ zu holen und zu fotografieren. Ihr Urteil: Nicht kaufen! Sie schreibt:

„Ich war heute im Keller und habe dabei eines dieser Bewässerungssysteme zwecks Foto für dich rausgesucht (bedauerlicherweise kein Produkt- bzw. Firmenname sichtbar). Der grüne Teil wird in die Erde gesteckt, der schwarze auf die Öffnung der Flasche. Das Wasser soll(te) über den Zeitraum einiger Tage langsam in den Boden tropfen und ausreichende Wasserzufuhr gewährleisten. Das hat bei mir jedoch nur in zwei Töpfen bedingt funktioniert. Was den Rest anbelangte, waren die Flaschen entweder noch komplett gefüllt, oder sie hatten sich restlos entleert. Vielleicht habe ich mich aber auch einfach nur, trotz genauen Befolgens der Anleitung, zu dumm angestellt 🤔. Bleibe allerdings auch für diesen Fall bei dem Prädikat „nicht kaufenswert“.

Wasserkugeln

Ich habe als nächste Option Wasserkugeln ausprobiert. Man steckt die langen Plastikröhren, durch die man sie befüllt, tief in den Topf. Das ist in sich stabiler als die umgedrehten Wasserflaschen mit kurzem Hals.

Wasserkugel als Wassersepender. Sie verschmutzt leicht.
Wasserkugel als Wasserspender in einem Topf mit Hornklee. Sie verschmutzt sehr leicht.

Die Wasserkugeln entpuppten sich aber auch als unpraktisch, weil man sie durch die recht kleine Öffnung am Ende des Plastikrohrs befüllen muss, mit dem man die Kugel in die Erde steckt. Diese ist meist mit Erde verstopft oder verschmutzt, wenn man sie aus dem Topf zieht. Ein Teil der Erde wird dann mit in die Kugel gespült, die Kugel verschmutzt. Manchmal läuft das Wasser auch sehr schnell aus der Kugel in die Erde und unten aus dem Topf wieder raus. Ich weiß nicht, ob ich sie vielleicht falsch reinstecke, zu tief, zu wenig tief… Auf jeden Fall ist die Wasserkugel sowieso nur eine Lösung für ein paar Tage und für eine kleine Fläche.

Bördy

Neu im Test bei mir ist nun Wasserspeicher Bördy, den ich zufällig im Gartencenter gesehen habe. Es ist im Prinzip das Modell aufgeschnittene Plastikflasche per Flaschenadapter auf einen Tonkegel geschraubt, aber das Ganze ist stabiler. Der Kunststoff ist dicker, die Form eines Vogels ist dekorativer als eine Plastikflasche und durch den Tonkegel sickert das Wasser langsamer ein als bei meinen Wasserkugeln. Kurz mit Bördy in S mit 90 ml zur Bewässerung eines kleinen Töpfchens bin ich eigentlich ganz zufrieden.

Durstiger Vogel: Bördy in der Größe S

Es gibt das System in drei Größen. Ich habe es aus Kostengründen erst mal in S gekauft. Nun will ich vor dem Sommerurlaub die XL-Version für 620 ml testen. Ich werde dann hier noch einen kurzen Nachtrag schreiben. Falls jemand bereits Erfahrung mit Bördy XL hat, bitte gerne berichten.

Balkongärterin „Anja Loos“ schreibt mir dazu:

“ Ich muss sagen, dass diese ‚Plastiktierchen‘ mit Ton darunter bei meinen Zimmerpflanzen wirklich gut funktioniert haben.  Auch wenn ich kein Fan von diesem Kunststoffkram bin – sie erfüllen ihren Zweck mehr als gut und sehen, zugegebenermaßen, gleichzeitig auch noch nett aus.“

Wasserliebende Pflanzen

In Urlaubszeiten am unproblematischsten finde ich feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie den Blutweiderich (Lythrum salicaria) oder den Teufelsabbiss (Succisa pratensis). Die kann man nicht zuviel wässern. Sie stehen bei mir sowieso immer in Übertöpfen im Wasser. Wenn ich wegfahre, fülle ich mehr Wasser in den Übertopf oder hänge bei großer Hitze sogar einen Tropfer rein, damit kontinuierlich Wasser dazu läuft. Falls es wirklich mal zuviel wird, läuft es einfach über und auf den Balkon. Das macht aber nichts.

Blutweiderich (Lythrum salicaria) im Übertopf im März.

 

Blumat-Tonkegel-System

Meine Schwägerin hat eine große Dachterrasse. Ihr wurde von einer Planungsfirma zur Dachterrassenbegrünung das Blumat-Tonkegel-System zur Bewässerung der Pflanzgefäße empfohlen. Sie ist noch in der Planungsphase und hat sich bisher noch nicht für ein Bewässerungssystem entschieden. Wenn jemand mit dem Tonkegel-System Erfahrung hat, bitte auch gerne berichten. Ich habe es noch nicht getestet.

Zu dem Tonkegel-System siehe auch den ausführlichen Kommentar von „pflanzwas“:

„Ich nutze seit Jahren nur diese Tonkegel, aber einzeln, nicht als System. Die Tonkegel sind super. Ich installiere sie immer im Sommer bei meinen Töpfen mit Viel-Säufer-Pflanzen. Ein Glas oder anderes Behältnis mit Wasser füllen, das Gefäß muß niedriger stehen als der Topf mit dem Kegel und schon zieht die Pflanze so viel Wasser, wie sie benötigt. Bei den durstigen muß ich die Gläser häufig nachfüllen (man kann natürlich einen Eimer nehmen, da geht mehr rein). “

Blumenkästen mit Wasserreservoir

Auf Facebook hat mir Balkongärtnerin „Maria Raabe“ in einen Kommentar dazu Folgendes geschrieben:

„Blumenkästen und Blumenkübel mit integriertem Wasserspeicher funktionieren hervorragend für eine Woche Urlaub – ohne zu gießen! Der Balkon ist überdacht und Südseite. Die Gefäße sind groß, mit viel Erdvolumen und einer speziellen Erdmischung, die das Wasser besser hält. Je nach Wasserbedarf der Pflanzen im Gefäß mische ich zur Erdmischung noch Seramis, Blähton und Geohumus (alles wasserspeichernde Materialien). Tonmehl, wie Bentonit beimischen, ist auch sehr hilfreich, da die gewöhnliche Blumenerde oft zuviele Pflanzenfasern enthält, die leicht austrocknen. Als Verdunstungsschutz gebe ich auf die oberste Erdschicht noch eine 1-2 cm dicke Schicht Lavagrus. Dies mache ich schon seit Jahren so und kann so ohne Hilfe von anderen mindestens eine Woche in Urlaub fahren!“

Balkongärtnerin „Theresia Dietel“ berichtet ebenfalls auf Facebook:

„Mein Balkon ist überdacht und im Halbschatten. Meine beste Erfahrung habe ich bei meinen Blumenkästen mit dem Wasserreservoir gemacht. Es kommt aber auch auf die Erde an. Das erste Jahr habe ich intensives Dachgartensubstrat gekauft. Das folgende Jahr habe ich selbst gemischt: je 1/3 Blumenerde, Sand, Lava, etwas Betonit und Hornspäne untergemischt. Ich fülle die Blumenkästen richtig voll mit Wasser und das hält ca. zehn Tage. Gut, Verlust hatte ich auch, drei meiner Pflanzen haben es nicht überlebt, aber ein bisschen Verlust hat man immer.“

Tauchen

Ein Tipp von pflanzwas (siehe auch Kommentar unten):

„Was übrigens noch eine gute Lösung ist und je nach Pflanze und Standort (volle Sonne / Halbschatten) für 5 bis 10 Tage vorhält: das Tauchen! Einen Eimer mit Wasser füllen und die Pflanze mit dem Topf unter Wasser drücken, zur Not mit etwas beschweren. So lange tauchen, bis wirklich keine Blasen mehr aufsteigen! Erst dann ist die Erde richtig gesättigt und es kann nichts faulen! Bei gutem Standort und nicht ganz so durstigen Pflanzen kann das bis zu 10 oder 12 Tagen halten.“

Stiftung Warentest

Auf der Suche nach Lösungen für Urlaubsbewässerungssysteme habe ich einen Artikel von Stiftung Warentest vom Juni 2017 gefunden: „Die besten Gieß­systeme für Zimmer und Balkon“. Getestet werden automatische Systeme und Bewässerungssysteme mit kleinem Tank für Balkon und Terrasse und Zimmerpflanzen. Ein Teil meiner getesteten Gießpartner ist auch dabei, die Einschätzung ähnlich.

Die Zusammenfassung lautet: „Eine gute Wahl sind Blumenkästen und -kübel mit Wasserreservoir, das Modell von Geli für etwa 11 Euro ist am günstigsten. Fehlt der Nachbar fürs gelegentliche Nachfüllen, bieten die automatischen Systeme von Gardena, Bambach und Gib Industries eine gute Alternative. Für Zimmerpflanzen: Gut funktioniert Bördy XL (10 Euro) von Scheurich. Für längere Abwesenheit ist Bambach Blumat für Zimmerpflanzen besser geeignet und preisgünstig (14,10 Euro für 6 Stück). Bei viel Grün empfiehlt sich das Gardena Set Urlaubsbewässerung (133 Euro).“

Der ganze Artikel, ein PDF mit sieben Seiten, kostet 0,75 EUR. Ich habe ihn gekauft, darf ihn aber hier nicht einfach online stellen.
Hier kann man weitere Informationen zum Test lesen und den ganzen Artikel herunterladen

Mehr Informationen zum Thema:

Nützliche Profi-Hinweise zum Gießen finden Sie im Beitrag:
Susannes Staudentipps #4 „Richtig gießen“

Interview: Birgit Schattling, Veranstalterin des Bio-Balkon-Kongresses, spricht mit Garten-Autorin Birgit Lahner zum Thema „Gießen auf Fensterbrett“:
Bio-Gärtnern am Fensterbrett – richtiges Gießen – gerade im Hochsommer und Urlaubstipps


Hinweis: Alle Erwähnungen von Firmen, Produkten und Marken sind kostenfreie Werbung. Ich habe weder die Produkte zum Testen erhalten noch Geld für die Erwähnung.

15 Kommentare zu “Urlaubsbewässerung auf dem Wilden Meter

  1. Erwin Breit

    Hallo,
    habe auch seit diesem Frühjahr das solargestützte Bewässerungssystem von Solarversand. Ich versorge damit die Tomaten im Gewächshaus. Ich kann das System wirklich nur empfehlen, es arbeitet sehr zuverlässig. Tropfbewässerung am frühen Morgen und späten Abend bis jeweils maximal 12 Minuten möglich.

  2. Bin seit heuer auch dabei, meinen Balkon vor allem mit heimischen Pflanzen zu begrünen. Bei zwei Kästen mit einer Blumenmischung habe ich Tonkegel, ich glaube von Blumat installiert, solche mit Ansaugschlauch. An heißen Tagen reicht es oft nicht ganz, ansonsten bin ich bisher zufrieden. Von Blumenkästen mit Wasserspeicher bin ich bisher zurückgeschreckt, nicht dass im Winter dann Eis den Kasten sprengt. Oder denke ich da falsch?
    Herzliche Grüße, Erika

    • Wilder Meter

      Liebe Erika, ich damit leider nicht so viel Erfahrung. Ich stelle Kästen und Töpfe an die Hauswand in ein Winterlager. Die wenigen Kästen mit Wasserreservoir, die bei mir nach außen hängen, hat es vergangenen Winter jedenfalls nicht zerrissen. Aber das kann bei einem anderen Standort vielleicht anders sein.

  3. SchwiePa

    Liebe SchwieTo, es erfüllt mich natürlich mit Freude, daß Du mich auch weiterhin mit der hervorragenden Wurst vom Meister-Metzger aus der Oberpfalz beliefern willst. Wenn ich Deinen Balkongarten auch interessant finde, ist „Blumensetzen“ nicht unbedingt meine Sache. Kleine Gefallen, die handwerkliches Geschick erfordern, mache ich Dir auch weiterhin gerne, solange ich noch die Kraft dazu habe. SchwiePa

  4. Pingback: Susannes Staudentipps: #4 Richtig gießen – Wilder Meter

  5. Ich hab mich im letzten Jahr auch für die Gardenalösung entschieden und es nicht bereut. Gerade auf dem langen Balkon, wo wirklich einige Pflanzen stehen, hat sich das rentiert. Es gibt ja auch verschiedene Tröpfel-Aufsätze vom Gardenasystem, damit kann man dann etwas mehr bewässern 😉 Klappt auch.
    Für den anderen Balkon habe ich ein Solarsystem. Das hat nicht so viel Power und schafft nicht so viele Meter, aber ich finde es toll, dass es ohne Strom funktioniert. Und für seinen Einsatzplatz ist es perfekt.

    • Redaktion

      Liebe Atessa, vielen herzlichen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Ich werde mir die die unterschiedlichen Tröpfelaufsätze dann auch mal genauer ansehen. Vielleicht tausche ich dann welche aus. Noch eine Frage: Wie heißt das Solarsystem? Dann würde ich das für den kleineren Balkon auch mal anschauen. Herzliche Grüße, Katharina

  6. Ich nutze seit Jahren nur diese Tonkegel, das Bewässerungssystem kenne ich noch nicht. Habe gerade mal geguckt und finde es sehr interessant, da es ohne Strom funktioniert. Das andere System habe ich mir mal ruiniert, weil ich das Kabel im Fenster eingeklemmt habe 😉 Und wenn man weg ist, möchte man nicht unbedingt Strom laufen haben. Das muß ich mir mal näher ansehen.

    Die Tonkegel sind super. Ich installiere sie immer im Sommer bei meinen Töpfen mit Viel-Säufer-Pflanzen. Ein Glas oder anderes Behältnis mit Wasser füllen, das Gefäß muß niedriger stehen als der Topf mit dem Kegel und schon zieht die Pflanze so viel Wasser, wie sie benötigt. Bei den durstigen muß ich die Gläser häufig nachfüllen (man kann natürlich einen Eimer nehmen, da geht mehr rein). Die Kegel funktionieren auch sehr gut mit den umgedrehten Wasserflaschen!

    Was übrigens noch eine gute Lösung ist und je nach Pflanze und Standort (volle Sonne / Halbschatten) für 5 bis 10 Tage vorhält: das Tauchen! Einen Eimer mit Wasser füllen und die Pflanze mit dem Topf unter Wasser drücken, zur Not mit etwas beschweren. So lange tauchen, bis wirklich keine Blasen mehr aufsteigen!! Erst dann ist die Erde richtig gesättigt und es kann nichts faulen! Bei gutem Standort und nicht ganz so durstigen Pflanzen kann das bis zu 10 oder 12 Tagen halten.

    • Wilder Meter

      Vielen herzlichen Dankf für diesen wertvollen Erfahrungsbericht und Deine Tipps! Wenn du mir zu den Tonkegeln plus Behältnis und deinen Flaschen-Tonkegel-Kombis Fotos schicken magst, stelle ich diese gerne noch zum Artikel, gerne mit genauen Infos, welches Produkt es ist, damit man gleich das richtige kauft. Wie man am Artikel von Stiftung Warentest sieht, funktioniert ja nicht alles gleich gut. Herzliche Grüße aus München, Katharina

      • Ich glaube, davon muß ich erst mal Fotos machen, aber dann kann ich dir welche schicken. Im Großen und Ganzen funktioniert es gut bei mir, aber manchmal gibt es Pflanzen oder Erden, da mag es nicht so gut aufgehen.

        Ach ja, da fällt mir gerade noch der gute alte Baumwollfaden (bzw. Kordel) ein. Das funktioniert genauso wie die Kegel, nur daß das Gefäß mit Wasser erhöht stehen muß. Der Faden läuft herunter und wird leicht in die Erde gedrückt. Die zieht dann über den Faden Wasser, wenn Bedarf besteht. Man muß nur das richtige Material finden. Ich hatte mal was, da hat es nicht geklappt. LG vom 3 in den 5. Stock 🙂 Almuth

    • Redaktion

      Hab nun einen einzelnen Blumat-Kegel im Test. Bin gespannt 🙂

      • Einen einzigen? Dann viel Spaß damit 🙂 Ich finde sie sehr praktisch. Man muß noch drauf achten, regelmäßig die Wasserpötte aufzufüllen, wenn du nicht gerade einen großen Eimer genommen hast. Ich gucke manchmal in die „Röhre“, weil plötzlich das Gefäß leer getrunken ist 🙂

        • Redaktion

          Naja, ich hab doch meine Tröpfel-Freundin Gardena. Ich teste nun den einen Blumat-Kegel für die Töpfe, wo Gardena nicht hinkommt, um die Wasserkugeln zu ersetzen. Das sind nicht so viele Töpfe. Bördy finde ich aber auch praktisch. Entweder kaufe ich dann mehr Blumat-Kegel oder mehr Bördies XL für die wenigen Töpfe, die nicht über die automatische Tröpfelbewässerung gegossen werden.

          • Ich denke auch, eine Kombination aus mehreren Möglichkeiten ist ideal. Meine Säuferpflanzen wässere ich gerne, weil ich weiß, daß die Kegel da kaum nachkommen. Und die, die wenig trinken, kommen gut mit einer anderen Methode aus. Es empfiehlt sich, es beizeiten zu testen, und nicht erst, wenn man in Urlaub fährt. Sonst stellt man hinterher fest, daß die eine oder andere Pflanze doch mehr trinkt…

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