Stauden Wildpflanzen

Bienen-Buffet-Balkone – Ein Aussaat-Experiment

Bienen Buffet Balkon - ein Aussaat-Experiment

Im Mai 2020 habe ich an 50 Balkongärtnerinnen und Balkongärtner Gratis-Portiönchen der Saatgutmischung „Bienen-Buffet Balkon“ verschickt. Enthalten waren Samen mehrjähriger und einjähriger Wildpflanzen. Spenderin war Elke Holzinger von der Gärtnerei Wilde Blumen in der Nähe von Linz. Als Gegenleistung erging der Wunsch an die Empfänger, Fotos der Aussaaten an die Wilde-Meter-Redaktion zu schicken. Dokumentiert werden sollten die Pflanzen bis Juli 2021.

In einem Tütchen „Bienen-Buffet Balkon“ der Gärtnerei sind Samen für rund einen Quadratmeter enthalten. Ich habe alle Samen in eine Schüssel gegeben und davon kleine Mengen in Einzelportiönchen aufgeteilt (wahrscheinlich zuviele für einen Kasten, wie sich herausgestellt hat). Die Artenliste findet man ganz unten auf dieser Seite.

Wie sind die Blümchen nun gewachsen? Alle kleinen Erfahrungsberichte und Fotos der Saatgutempfänger, die ich erhalten habe, sind in diesem Beitrag dokumentiert. Zusammenfassend muss man bedauerlicherweise sagen, dass es bei vielen Testerinnen und Testern nicht so gut geklappt hat. Es ist wohl sehr schwierig, einzuschätzen, welche die richtige Menge an Samen für die Direktansaat in einem Pflanzgefäß ist und diese Miniportion dann auch noch gleichmäßig auf der kleinen Fläche eines Kastens oder Topfs zu verteilen.

Dazu kommt wohl zudem, dass Wildpflanzensamen in der Regel unregelmäßig keimen und Stauden häufig erst nach einer Wachstumsphase im zweiten Jahr nach der Aussaat zur Blüte kommen. Testerin Bini aus Fürstenstein rät deshalb, Wildpflanzensamen nicht direkt ins Pflanzgefäß säen, sondern aus den Samen Pflanzen vorzuziehen und diese dann später in die Kästen zu pflanzen. Ihre ausführliche Einschätzung und Tipps, siehe unten im Beitrag „Bini, Fürstenstein“.

Einige waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Direktaussaat. Sogar nistende Insekten im Bienen-Buffet-Balkonkasten waren zu beobachten. Erfolgreich geblüht haben bei den meisten die Einjährigen, die in der Mischung enthalten waren. Auf dem Wilden Meter gab es leider gleich anfangs einen nicht wieder gut zu machenden Unglücksfall beim Gießen. Es war mein erster Aussaatversuch mit einer Stauden-Saatgutmischung, so dass ich hier nun auch von den Erfahrungen der anderen profitiere. Ich habe bisher nur Stauden-Einzelarten vorgezogen oder Saatgutmischungen mit Einjährigen direkt ausgesät und das hat jeweils gut funkioniert.

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht, von ihren Erfahrungen berichtet und Bilder geschickt haben. Wildpflanzengärtnern in Töpfen und Kästen ist gärtnerisches Neuland, wir können nur voneinander und miteinander lernen.


Hier das Resumée der Gärtnerin Elke Holzinger, die die Samen gespendet hatte – Nachtrag vom 8. November 2021:

„Ich glaube, das Hauptproblem ist, dass bei vielen das Substrat zu nährstoffreich ist und zu viele Samen gestreut werden; und der Kasten muss unbedingt vollsonnig bis max. halbschattig stehen. Die Erde würde ich 50:50 mit Sand mischen, Samenmenge auf ca. 20 Stk. reduzieren und vielleicht auch max. 3 bis 5 versch. Arten wählen. Und zu feucht sollte es auch nicht sein, die meisten der Arten in der Mischung wollen es eher sonnig und trocken.


 

Der Bilder-Bericht

Hier geht es los mit dem Bilderbericht in alphabetischer Reihenfolge der Vornamen der Gärtnerinnen und Gärtner. Viel Spaß beim Bummeln von Balkonkasten zu Balkonkasten!

Anke, München

10. Mai 2020. „Leider ist der Kasten nicht solo zu sehen. Die Samen sind nicht so gut aufgegangen. Im Zweiten Jahr kam Kuhkraut! Das fand ich prima!“

Astrid, München

1. Juni 2020. „Die armen Pflänzchen haben in letzter Zeit viel Wasser (Regen) abbekommen. Und das, obwohl sie leicht geschützt stehen. Aber das Wetter soll ja nun besser werden.“
23. Juli 2020. „Der Kasten mit Deinen Samen. Langsam wird es.“
1. November 2021. „Von der Samenmischung, die ich von Dir bekam, hat eine Pflanze überlebt. Jetzt geht sie in ihren zweiten Winter. Ich habe ihr nun mehr Platz verschafft, sie ist ja auch gewachsen. Geblüht hat sie bisher noch nie. Aber ich bin eisern!“

Barbara, Gröbenzell

10. Juli 2021. „Ein Topf mit Saatgut ist gut angegangen, ein zweiter ist leider kaputt gegangen, weil er hinuntergefallen ist. Ein bisschen was hat schon geblüht – aber ich kenne den Namen der Pflanze nicht. Ich glaube, sie hatten bisher zu viel Schatten und ich werde sie mal in die Sonne stellen.“

Barbara, Frankfurt

26. Oktober 2020. „So sieht mein Balkonkasten aus. Den Kasten habe ich im Hinterhof im Schatten/ Halbschatten stehen gehabt und regelmäßig gegossen. Geblüht hat bislang nichts.“
Der Balkonkasten aus Ton vor dem Geländer ist der Kasten mit dem Saatgut. Die Pflanzen haben sich wunderbar entwickelt und prächtig geblüht, das sehr zarte fedrige Labkraut (?) und – ziemlich üppig – die pinke Lichtnelke, die sich überall weiter versamt hat. Ich habe allerdings nochmal Samen hinzugegeben. Den Kasten lasse ich weiter hängen, dann kann ich weiter dokumentieren, wie die Wildblumen 2022 aussehen.

Bini, Fürstenstein

14. Juli 2020. „In den leeren Kasten, in dem gar keine Samen gelandet sind, hab ich Tomaten gepflanzt – damit war er aus dem Rennen.“
7. August 2020. „Auf dem Balkongeländer stehen die drei Kästen, in denen etwas gewachsen ist, wobei der mittlere nur eine Malve abgekriegt hat (ich hab sie mit Agastache ergänzt) und die beiden äußeren sich den Rest der Samen geteilt haben. Dementssprechend zugewuchert sind sie. Manches treibt jetzt noch aus, im Moment noch unidentifizierbar. Im linken Kasten allerdings wächst hauptsächlich Vogelmiere, die ich fleißig beernte, im rechten viel Mohn, Kornblumen, Taubenkropf, Lein – der war allerdings so hoch, daß er bald umgekippt ist.“
6. Juli 2021. „In den Kästen hat sich Darwinismus pur ereignet, …
…. es sind jeweils nur zwei oder drei Arten übriggeblieben.“
6. Juli 2021. „Die Selbstaussaat, über die man sich im Garten oft freut, findet in den Kästen kaum statt. Der Samen fällt ins Leere bzw. bei mir in den Garten darunter. Was im Frühjahr zur Folge hatte, dass ich einen wunderbaren Mohn bekam, der den ganzen Sommer über geblüht hat.“

„Mein Fazit: Wenn man direkt in Pflanzgefäße aussät, erscheint es mir sinnvoller, keine Saatgutmischungen zu verwenden, sondern nur jeweils eine Art pro Kasten oder Topf zu säen, sonst kommen die zarteren oder später austreibenden Pflanzen doch sehr ins Hintertreffen. Und es ist wirklich schwer, auf so kleinen Flächen gemischte Samen gleichmäßig zu verteilen. Ich würde sie beim nächsten mal eher getrennt in Saatschalen aussäen, einmal pikieren und dann in einer sinnvollen Kombination in Kästen zusammenpflanzen.

Ich säe meistens in Anzuchterde in diese zusammenhängenden viereckigen Saatschalen vom Gärtner. Die hebe ich immer auf. Sie sind aus ganz dünnem schwarzen Plastikmaterial, aus denen man die Ballen durch ein bisschen Zusammendrücken tadellos herauskriegt. Von der Größe her ist das dann auch besser zu handeln. Ich bin gespannt, was die anderen VersuchsteilnehmerInnen erzählen!“

Christine, Berlin

30. August 2021. „Wegen eines Umzugs hatte ich das Bienen-Buffet kurzerhand auf einen Quadratmeter in den naturnahen Garten meines Partners gesät. Aus dem Saatgut kamen Blumen, die wir noch nicht hatten, auch Leimkraut und Labkraut. Ob wir deshalb zum ersten mal die Holzbiene im Garten beobachten konnten, weiß ich nicht. Auf jeden Fall gab es insgesamt viel Betrieb und großes Summen, das Blumenbuffet war auch eine Augenweide mit wunderschönen Blüten.“

Christine, Neckarsulm
„Bei mir ist das Saatgut nicht aufgegangen. Ich vermute, dass die Erde (lehmige Gartenerde) zu alt und zu schwer (wenig Luft) war. Dadurch, dass der Topf im Regen stand, hat er auch zu viel Regen abbekommen. Mit Fotos, die blühende Pflanzen zeigen, kann ich leider nicht dienen.“

Claudia, Planegg

26. Oktober 2020. „Bei mir ging alles auf – daher sehr dicht bewachsen. Geblüht hat: Kornblume, Leinkraut, kleine Nelken, Hornklee, Klatschmohn, Gänseblümchen, Brennessel und noch ein paar andere. Bin absolut begeistert von diesem wilden Kasten.“
25. Mai 2021. „Mein wilder Blumenkasten macht mir unglaublich viel Freude! Im Winter grün und schon ganz früh mit Blüten losgelegt. Zu Besuch habe ich Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge, Marienkäfer, Schwebfliegen usw. Außerdem ein Amselpärchen, Kohlmeisen (Brutkasten außerhalb vom Balkon) und Rotkehlchen. Manchmal auch ein Spatz.“

Daniela, Würzburg

7. Juli 2021. „Ich habe im letzten Jahr den Wilden Meter in meinen Balkonkasten (Südbalkon) gesät, aber bis auf ein paar mickrige Pflänzchen ist überhaupt nichts aufgegangen. Ich dachte schon, dass das sozusagen ein Schuss in den Ofen war, …
7. Juli 2021. … wurde aber dieses Jahr eines Besseren belehrt. Ganz ohne mein Zutun kamen nun die Pflanzen und haben mich echt überrascht. Dieser verregnete heiße Sommer ist wohl einfach besser geeignet.“

Tipp: Den Rest der Packung habe ich in einem Blumentopf vorgesät. Nachdem die Pflänzchen circa 10 cm groß waren, habe ich sie butzenweise in verschiedene Pflanzentöpfe dazu gepflanzt.“ [Anm. d. Red.: Siehe auch Tipp von Bini aus Fürstenstein zum Vorziehen der Pflanzen. ]

Elisa, Kaufbeuren

17. Juli 2020. „Alles entwickelt sich prächtig. Sie durften in einen Balkonkasten und einen Topf einziehen.“

Elke, Wilde Blumen, Regau

Elke Holzinger ist die Wildpflanzengärtnerin, die die Balkonsamenmischung zusammengestellt und für die Aktion großzügig gespendet hat. Auch sie hat einen Testkasten angesät.

Blumenkasten am 31. Mai 2020
25. Juni 2020. „Wie immer wieder viel zu dicht gesät. Ich glaube 1 Sackerl würde für zehn Kästen reichen.“
7. Juli 2020.
25. Oktober 2020. „Auseinandersetzen geht nun nicht mehr, die sind alle schon zu dicht miteinander verwoben. Ich lass sie, wie sie sind, und schau, was nächsten Frühling daraus wird.“
27. Juni 2021. Blüten im zweiten Jahr.

 

Evelyn Zoe, Tutzing

Evelyn
6. November 2020. „Das ist bei mir aus dem Saatgut entstanden. Ganz in Ordnung.“

Ingrid, Heilbronn

4. Juli 2020. „Bin gespannt, welche Blumen da bei mir wachsen, noch kann ich keine bestimmen.“
30. August 2021. „Ich habe letztes Jahr alles in einen großen Blumentopf ausgesät und hatte dieses Jahr eine wunderschöne, wuchernde Blumenwiese an der die Bienen, Insekten und ich über den Sommer sehr viel Freude hatten. Die Fotos sind von meinem Instagram-Account. Ich schicke dir auch noch ein Foto von meinem Stadtbalkon im Abendlicht, auf der linken Seite ist ein großer Blumentopf mit meiner Blumenwiese zu sehen. Das Foto ist im Mai entstanden, da blühte leider noch nichts.“

Irene, Berg

28. Oktober 2020. „Ganz herzlichen Dank für die ermutigende Aktion! Eine Saison lang blühte alles sehr schön, 2021 hat bei uns der Hagel alles zerstört.“

Janet, Würzburg

21. Mai 2020. „Das ist der einzelne Kasten, in dem die Wildblumen von Euch keimen.“

Jürgen, Fürth

1. Juni. „Ich habe Ende Mai die Samenmischung auf zwei Balkonkästen verteilt, ergänzt mit drei Ringelblumen, die ich noch hatte.“
24. Juli 2020. „Schon nach wenigen Wochen wurde es grün in den beiden Kästen.“
24. Juli 2020. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich jedes Mal wenn ich die Kästen auf der Loggia betrachte.“
25. Oktober. „Ich bin gespannt, was sich im Frühjahr noch tut.“
25. Oktober 2020
19.6.2021. „Ich war dieses Jahr mit einer Weiterbildung so eingespannt, dass ich mich um meinen Balkon nicht so kümmern konnte, wie ich es eigentlich wollte. Aber die Balkonkästen mit den Wildblumensamen (die beiden dunkelbraunen in der Mitte) haben im Juni noch schön geblüht und Samen daraus gehen auch in den anderen Kästen auf.“

Katharina, Wilder Meter, München

Ansaat am 21. Mai
Ansaat am 21. Mai
Fertig angesäter Blumenkasten (links). Daneben noch Ansaaten von anderen Wildblumen.
13. Juni. „Mein Ansaatexperiment geht jäh zu Ende. Ich verwechsle die Blumengießspritze mit der Blumenspritze mit Essigwasser meines Mannes – leider das gleiche Modell. Alle kleinen Pflänzchen gehen ein. Schluchz.“

Kristina, München

25. Oktober 2020. „Ich habe die Samen zwischen bienenfreundlichen Stauden ausgesät. Das Leinkraut ist sehr schön gekommen, auch die Schafgarbe kommt, ist aber noch sehr klein und kommt vielleicht im nächsten Jahr.“

Magdalena, Regensburg

Bienen-Buffet-Aussaat Magdalena aus Regensburg
8. November 2020. „Deine Samen gedeihen prächtig. Ich hatte zwei Bienenbuffets gesät und mir leider nicht gemerkt, welches von Dir war. Deswegen schicke ich Dir zwei Bilder. Einer der zwei Kästen ist mir Deinen Samen befüllt und sie fühlen sich auf meinem Balkon sehr wohl.“
Bienen-Buffet-Aussaat Magdalena aus Regensburg
8. November 2020. Zweiter Kasten.

Marie, Witten

12. Mai 2020. „Anfangs gab es sogar eine Gärtnergehilfin mit Fell.“
14. Mai 2020. „Dann wurden die Samen ins vorbereitete Blumenkastenbeet ausgesät.“
28. Mai 2021. „Kleine neugierige Pflanzenkinder zeigen sich.“
24. Juni 2020. „Es zeigten sich in den Wochen danach leider nur relativ wenige Pflänzchen – anders als beim Säen erwartet – dafür leider auf einmal kleine Schnecken, vielleicht wohl Salat-Wasch-Gießwasser?!“
24. Juni 2020. „Deutliche Fraßspuren der Schnecken an den zarten Blättern.“
24. Juni 2020. „Hier eine Gesamtaufnahme.“
4. Juli 2020. „Überall grünt es, außer im neuen Blumenkasten.“
10. Juli 2020. „Zumindest an einer Stelle des Kastens ist ein bisschen mehr zu sehen.“

„Im Juli hatte ich dann etwas enttäuscht meine Fotodokumentation vorübergehend eingestellt.“

8. Dezember 2020. „Weitere Zeit und ruhiges vor sich hinwachsen lassen brachte dann dieses fülligere Zwischenbild. Geblüht hatten übrigens Klatschmohn, Lein und Rotklee. Dieses Bild entstand kurz vor der Winterruhe.“

„Den Kasten hatte ich lange auf dem Balkon stehen, wo ich regelmäßiger nach ihm schauen konnte, als auf dem ursprünglich dafür vorgesehenen Fensterbrett. Zwischenzeitlich und bis vor den starkenFrostnächten hatte ich den Blumenkasten aus Platzgründen im Garten des Nachbarn stehen, auf den Bildern sieht man, dass dann zumindest doch noch einiges gewachsen ist. Zum Teil zogen Pflänzchen aus Nachbartöpfen und -kästen ein, wie z.B die Pimpinelle. Nun hoffe ich aber auf nächstes Jahr, vielleicht tut sich dann ja noch mehr?!“

Meike, Pullach

6. Juli 2020. „Ich habe die Samen in einem Blumenkasten ausgesät, der auf unserer Terrasse steht. Leider kommen dort die Schnecken hin. Obwohl ich sie immer fleißig abgesammelt habe, haben sie doch einiges – vor allem nachts – von den frischen Pflänzchen vernichtet.“

Monika, Neubiberg

17. Mai 2020. „Heute habe ich ausgesät (jeweils einen Bienen- und Schmetterlingskasten) und bin gespannt, wann und was sich entwickelt.“

Nanni, München

26. Mai 2020. „Da mein Balkon schon sehr gefüllt war und ab April/Mai eher schattig ist durch die Blätter eines wunderschönen Baums im Hinterhof, habe ich kurzerhand aus dem sonnigen Vormittagsplatz am Wohnzimmerfenster einen Balkon 2.0 gemacht.“
18. Juni 2020. „Da steht auch mein Waldkindergarten, Zypressen und Pinie aus eigenen Samen. Inzwischen auch schon in einzelnen Töpfchen“
24. Juni 2020.
10. Juli 2020
10. Juli 2020

Nanni: „Ich bin gespannt wie sie den Winter überstehen und was nächstes Jahr nochmal kommt. Inzwischen stehen sie am Balkon.“

3. Mai 2021. „Meine Pflanzen sind gut über den Winter gekommen, was mich sehr freut.“

Rosi, München
„Bei mir gab es leider Probleme mit den Balkonansaaten: Ich habe als Grundlage meinen Kompost mit viel Sand gemischt und darauf dann Anzuchterde gegeben. Leider war mein Kompost voll mit Samen von allem, was bei mir wächst. Also sind vor allem meine eigenen Samen aufgegangen.“

Sabine, Endlhausen

28. Mai 2020. „Von deinem gesäten Samen gibt es ein paar erste grüne Spitzen zu sehen, aber ich hatte noch keine Gelegenheit, bei gutem Licht ein Bild zu machen. Im Topf hat es schneller geklappt, das Vergleichsbeet im Garten ist noch nicht ganz so weit.“

Sarina, Rottweil

Sarina
22. Juli 2020. „Ich habe die Samen in einem großen und einem normalen Kasten ausgesät und total unterschiedliche Ergebnisse bekommen. Im großen Kasten sind die Wildblumen total gut gewachsen, im kleinen fast überhaupt nicht.“
20. November 2020. „Ich habe auch Bilder von heute mitgeschickt und freue mich, dass noch Blümchen blühen.“

Silke, Velbert

18. Juli 2020. „Aktuelle Blütenfotos aus dem Aktionskasten. (Die eingeschmuggelte Tomate habe ich nicht berücksichtigt.)“
18. Juli 2020. Kornblume
18. Juli 2020. Kamille
18. Juli 2020. Taubenkropf-Leimkraut
9. Februar 2021. Schnee

„Nach einem Winter mit Temperaturen bis zu -15 Grad haben tatsächlich ein paar mehrjährige Pflänzchen auch ohne Winterschutz überlebt, insbesondere die Schafgarbe. Dazwischen sind vereinzelt gelber Hornklee, Flockenblume und eine Margerite aufgetaucht. Von Lein und Taubenkropf hatte ich letzten Sommer Samen gesammelt und diese in einen separaten Topf gesät, weil ich Bedenken hatte, dass die zarte Saat im vollen Kasten nicht aufgeht.“

6. Mai 2021. „Der Kasten im zeitigen Frühjahr.“
29. August 2021. „Der Kasten im Sommer-Dauerregen mit Margeritenblüte.“

Stefan, Raubling
„Mein Buffet ist leider ’nur‘ ein Brennesselfeld geworden.“

Vera, Kempten

21. Juli 2020. „Dieses Jahr ist es ein schöner Mix aus dem Samen-Geschenk, Eigenzucht und dazugekauften Pflanzen geworden.“

Verena, Zons

26. Mai 2020. „Einen Teil habe ich in den Blumenkasten gesät, den Rest in den noch freien Teil meines Wildblumen-Beetes.“
22. Juni 2020. „Witzigerweise konnte ich vorhin gerade beobachten, wie es sich eine Wespe in der Erde unseres Blumenkastens gemütlich gemacht hat.“
22. Juni 2020. „Sie kam mehrmals angeflogen und ist dann immer in einem Loch in der Erde des Blumenkastens verschwunden.“
15. November 2020. Verena aus Zons
15. November 2020. „Viele Grüße aus dem herbstlichen Zons.“
28. März 2021. „Der Frühlingszustand.“
22. Mai 2021. „Hier mal ein kurzer Zwischenstand unseres Gartens. Durch den wunderbaren Mailregen wächst alles wie verrückt.“

Verena, Münster

20. Mai 2020: „Der Blumenkasten ist reserviert.
20. Mai 2020: „Es tut sich etwas im Blumenkasten!“
3. Juni 2020. „Der Stand der Dinge.“
„Diese Bilder sind von Juli und August. Zur Blüte gekommen sind Klatschmohn, Kamille, Kornblume, Hornklee und Leimkraut.“ V. li. n. re.: Der komplette Kasten am 10. Juli, Blüte des Hornklees am 10. August und die Blüte einer Kornblume am 3. Juli.
„Meine Lieblingsbilder, von einem magischen Moment am Morgen: Das Erblühen einer Mohnblüte. Zwischen den beiden Aufnahmen liegt ungefähr eine Stunde.“
„Taubenkropf-Leimkraut am 3. Juli.“

Die Saatgutmischung „Bienen-Buffet Balkon“

Gärtnerei: Wildeblumen.at
Standort: sonnig

Hauptsächlich enthaltene Wildblumen:
Achillea millefolium / Schafgarbe
Agrostemma githago / Kornrade, 1-jährig
Dianthus carthusianorum / Kartäusernelke
Dianthus Deltoides / Heidenelke
Linaria vulgaris / Leinkraut
Linum usitatissimum / Flachs, 1-jährig
Lotus corniculatus / Hornklee
Malva moschata / Moschusmalve
Petrorhagia saxifragia / Felsennelke
Potentilla neumanniana / Frühlings-Fingerkraut
Primula veris / Arznei-Schlüsselblume
Teucrium chamaedris / Edel-Gamander
Es sind noch etwa zehn weitere Arten enthalten.

Hinweis: Die Original-Samentütchen enthalten Saatgut für einen Quadratmeter. Ich habe die Samen zum Verschicken in kleinere Portionen für jeweils einen Blumenkasten (1 m x 20 cm) aufgeteilt. Es kann sein, dass nicht alle Arten der Liste in jeder Portion enthalten waren.

Aussaatzeitpunkt: August bis April (frostfrei) bzw. bis Juni, wenn gegossen wird.
Blumenerde 50:50 mit Sand mischen,
Samenmenge: ca. 20 Stk. auf einen Kasten
Standort: vollsonnig bis max. halbschattig, eher trocken

Mehr Informationen zum Saatgut:
Bienen-Buffet Balkon bei Wildeblumen.at (unbezahlte Werbung):
Bienen-Buffet Balkon

Weiter Informationen:
Mitmachaktion Gesucht Bienen-Buffet-Balkongärtner

2 Kommentare zu “Bienen-Buffet-Balkone – Ein Aussaat-Experiment

  1. Beeindruckend! 🙂

  2. Interessantes Projekt. Wie unterschiedlich die Bedingungen und Ergebnisse doch sind. Also nicht wundern, wenn bei dem einen was klappt, beim anderen nicht. LG aus dem Norden“! Almuth

Hinweis: Ich freue mich über alle Kommentare und den Austausch mit Leserinnen und Lesern. Leider verschluckt das System aber die Kommentare manchmal und ich muss diese erst nachträglich online stellen. Ich bitte deshalb um Geduld und Verständnis!

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