Hummel-Nerds am Werk

Mein Vater hat uns ein Hummelhotel gebaut. Anleitungen gibt es auf verschiedenen Hummelfreunde-Seiten im Internet. Zusammengefasst kann man sagen: Das Haus simuliert ein verlassenes Mäusenest. Wir hoffen, dass wir mehr Glück haben mit den Hummeln als mit den Vögeln im Winter. Unser Meisenknödel war der einsamste in ganz Deutschland. Die Hummeljungköniginnen waren bis in den späten Herbst auf unserem Balkon am Salbei und wir hoffen nun, dass sie nach dem Erwachen im Frühjahr auf jeden Fall einen Abstecher zu uns machen und begeistert ins kuschelige Kapok-Nest einziehen. Kommentar Ursula H.: Wir werden noch alle zu Kleinstlebewesen-Nerds. „Hummel-Nerd“ – das gefällt mir als Beschreibung für mich.

Bauanleitungen für Hummelhotels gibt es hier:
Hummelnistkasten auf aktion-hummelschutz.de
Basteltipps auf hummelfreund.com

Und hier gibt es Infos zu Kapok:
Kapok – Pflanzendaunen vom Ceiba-Baum

Einblick ins Innere. Man sieht den Zugang (25-mm-Schlauch) und den Pappkarton, der Kleintierstreu und kuscheligste Kapokfasern enthält.
Großes Bild oben: Das Hummelhotel mit geöffneter Wachsmottenklappe. Die braucht man erst, wenn das Haus bewohnt ist. Die Motten orientieren sich am Geruch. Das Etablissement soll auch noch bemalt werden, falls nicht gleich eine Hummelkönigin einzieht.

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