Mauerbienen-Meldungen des Tages

Heute gab es einen Run aufs Holzhotel. Inzwischen sind vier oder fünf Mauerbienen im duftenden Eichenholz emsig am Werk. Verschlossen sind inzwischen auf jeden Fall drei Röhrchen von Mauerbienen und vier Röhrchen alleine vom Wespchen.

In manchen Röhrchen müssen anscheinend noch Holzspäne beseitigt werden. Die Bienen nagen, draußen deutlich hörbar, herum und transportieren im Verhältnis zu ihrer Körpergröße riesige „Spreißl“ mit ihren Mundwezeugen heraus. Reschpekt!

Aufgrund des heutigen Andrangs auf dem Bürobalkon, haben wir die Bambus-Lodge vom großen auf den kleinen Balkon umgezogen. Ein Röhrchen wurde bereits besetzt, als ich die Lodge noch in Händen hielt. Inzwischen sind es zwei Mauerbienchen, die hier ihre Kinderzimmer einrichten. Daneben sieht man die neue Nisthilfe mit den Pappröhrchen für Mauerbienen, hier ist noch niemand eingezogen.

1 Kommentar zu “Mauerbienen-Meldungen des Tages

  1. Wildbienen stehen total auf Bambusröhrchen 🙂

    Im Speziellen auf den Tonkin-Bambus (Arundinaria amabilis/Pseudosasa amabilis) – er ist aufgrund seiner Dickwandigkeit und Haltbarkeit am geeignetsten. Die Bambusröhrchen sollten 10-25 cm lang sein (je länger das Röhrchen, desto mehr Brutzellen werden bspw. bei den Mauerbienen für Weibchen angelegt), die Rückwände geschlossen sein (bspw. durch eine kastenförmige Halterung mit Rückwand). Die Hohlräume sollten markfrei und sauber sein, die Öffnungen ohne Splitter und Späne (ansonsten besteht Verletzungsgefahr für die empfindlichen Flügel der Insekten).

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